Aktionen

Gegen Gauland und Konsorten: Wir wollen kein Chemnitz!

Am 2. September 2018 hatte die AfD den Rechtsaußen Gauland nach Altenstadt-Lindheim eingeladen. 
Ein breites Bündnis protestierte dagegen. Nach den Ereignissen in Chemnitz zeigten etwa 250 Wetterauerinnen und Wetterauer, dass sie keine braune Hetze wollen.
Mit dabei: Die Linksjugend Wetterau.

1. September ist Antikriegstag

DIE LINKE. Wetterau wandte sich am 1. September 2018 gegen die Pläne, den Rüstungsetat zu verdoppeln. Wenn mehr als 70 Milliarden Euro für Rüstung ausgegeben werden, fehlt es bei der Bildung und in den sozialen Bereichen. 
Schon zur Zeit sind die Rüstungsausgaben mit 36,7 Milliarden Euro jährlich ziemlich hoch. Waffen und Kriege schaffen keinen Frieden!

Unsere Alternative heißt Respekt und Solidarität! Wetterau nazifrei!

Für den 18. August 2018 hatte die AfD bundesweit nach Friedberg mobilisiert. Etwa 100 Rechte waren zu einer Demonstration gekommen. 
Mit einer bunten und lauten Gegenkundgebung traten mehr als 200 Wetterauerinnen und Wetterauer der AfD entgegen. Ein Bündnis demokratischer Gruppen zeigte eine andere Alternative: Wetterau nazifrei! Aktiv hatte besonders die Linksjugend Wetterau für den antifaschistischen Protest geworben.

Usagassenfest 2018

Am 4. August 2018 veranstaltete DIE LINKE. Wetterau das sechste Usagassenfest in der Friedberger Altstadt. Viele Gäste und Anwohner waren gekommen. Bei Musik, Essen, Trinken und Politik trafen Menschen zusammen und feierten. Für die Kinder spielte das Theater Alys Paletti das Stück von den Schweinchen und Wolfgang dem Wolf. DIE LINKE. Wetterau eröffnete mit dem Usagassenfest den Landtagswahlkampf. 

  

  

  

 

Rock'n Red - Festival der Linksjugend Wetterau

Das Festival der Linksjugend solid' Wetterau stand unter dem Motto: Festival der Nachhaltigkeit. Dazu fanden nachmittags Workshops und Diskussionen statt. Auf große Begeisterung traf der Poetry-Slam. Die Poeten trugen nachdenkliche, kluge, kritische Texte vor. Akrobatik und Musik von vier Bands gestalteten den Abend. Danke an alle Künstlerinnen und Künstler, Helferinnen und Helfer und an das tolle Publikum!

   

        

 

 

 

Informationsfahrt zur KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora

Nicht viele Menschen beschäftigen sich an einem sonnigen Samstag gerne mit der bedrückenden Geschichte des NS-Regimes. Die Linksjugend [´solid] Wetterau „Venceremos“ hingegen nahm die mehr als dreistündige Fahrt auf sich und besuchte mit einigen Mitgliedern des Kreisvorstandes der Partei die Linke und parteilosen Gästen am 12.04.2018 die KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora. Dort boten sich ihnen eindrucksvolle Bilder und Geschichten über die „Hölle von Dora“. In den Jahren 1943 bis 1945 litten insgesamt über 60.000 Häftlinge in dem auf Kriegswaffenproduktion ausgerichteten Lager. Jeder dritte verstarb dort, die meisten durch die inhumanen Lebensbedingungen, einige auch durch Exekution.
Die 22-köpfige Besucher*innengruppe besichtigte das Gelände mit Gefängnis, Krematorium und Gedenktafel, sowie das sich im anliegenden Berg befindende Tunnelsystem. Die als Treibstofflager genutzten Stollen wurden von den ersten Häftlingen zur Produktionsstätte für die V1-Flugbombe und die V2-Rakete umgebaut. Unter Extremsituationen waren 10.000 Gefangene unter Tage untergebracht. Kaum ein Häftling überlebte dort länger als vier bis acht Wochen.
Fiona Riemann (19), Mitglied der Jugendgruppe, sagt dazu: „Was die Menschen unter Tage an körperlichem und psychischem Terror durchmachen mussten, steht außerhalb jeglicher Vorstellungskraft.“
„Wieder einmal wurde deutlich, wie brutal die kapitalistische Ausbeutung im Faschismus war. Das darf sich nicht wiederholen!“, kommentiert Lena Binsack (18), Ortsvorsitzende der Linken Friedberg und Mitglied der Linksjugend.
Die durch den Wetteraukreis unterstützte Fahrt kam gut an. Mitglieder der Linken und der Linksjugend, sowie einige Interessierte nahmen teil.
„Es ist wichtig, dass sich junge Menschen mit den Verbrechen des Faschismus beschäftigen, deshalb freue ich mich, dass heute so viele mitgekommen sind. Wir haben das nicht mehr so nah mitbekommen wie unsere Eltern oder Großeltern“, sagt Julian Eder (19), Mitglied des Kreisvorstands und der Linksjugend. Und weiter: „Demokratie ist nichts Selbstverständliches, das müssen wir uns vor Augen führen. Besonders, wenn es um das Erstarken der Rechten in Deutschland geht.“
Nach einer vierstündigen, sehr informativen Führung trat die Gruppe die Rückreise an. Im Dezember hatte die Linksjugend „Venceremos“ bereits die Euthanasiegedenkstätte Hadamar besucht. Die Wetterauer Jugendgruppe zeichnet sich durch ihre aktiven Mitglieder und vielen Bildungsveranstaltungen aus. Weitere Ausflüge, Projekte und Bildungsabende sind geplant.

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Im Notfall: 0176 34682499
(werktags 9 bis 18 Uhr)

Email: hartz4-hilfe@die-linke-wetterau.de

Download:

sozialkompass Titel 2018 2

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