Karben

Wählen Sie am 14. März 2021 DIE LINKE. ins Stadtparlament!

Klingelwiesenweg zur Fahrradstraße umwandeln

Antrag in der Stadtverordnetenversammlung I Januar 2021

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

Der Klingelwiesenweg wird zur Fahrradstraße umgewandelt. Anlieferverkehr an die Schrebergärten soll weiterhin möglich sein.

Begründung:

Dank der Umgehungsstraße ist es nicht mehr nötig, die Strasse für den Autoverkehr nutzbar zu halten.
Die Fahrradstraße würde Karben als fahrradfreundliche Stadt aufwerten und wäre ein Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz.

Auch die folgende Begründung der Petition der KSS-Schüler ist zu bedenken: „Helfen Sie mit, den Schulweg für die KSS-Schüler und –Schülerinnen sicherer zu machen. Und denken Sie auch an die weiteren Vorteile, die die Fahrradstraße mit sich bringt: Viele Kinder werden zur Schule gefahren, das ist nicht gut für die Umwelt. Zudem kommt es morgens oft zu Stau vor der KSS auf den Zufahrtsstraßen Karbener Weg und Weingartenstrasse. Für Schüler zu Fuß und auf dem Fahrrad entstehen gefährliche Situationen. Je mehr Fahrradwege es zur Schule gibt – und der Klingelwiesenweg wäre ein wichtiger Fahrradweg für SchülerInnen – desto weniger Autos müssen die KSS ansteuern. Auch den Anwohnern, die sich morgens durch diesen Stau im Umfeld der Schule kämpfen müssen, käme dies zugute. Vielleicht animiert es sogar Erwachsene, die dann lieber mit dem Fahrrad zur Arbeit oder zum Einkaufen fahren würden, anstatt mit dem Auto. Außerdem würde es keine Nachteile mit sich bringen, den Klingelwiesenweg zur Fahrradstraße umzuwandeln, da weder etwas dazu gebaut oder etwas abgerissen werden muss. So hat diese Anfrage auf eine Fahrradstraße eigentlich keine negativen Auswirkungen auf die Umwelt.“

Die Zeitung der Linken Karben: Bezahlbares Wohnen bleibt Thema Nummer 1

Die aktuelle Zeitung der Linken in Karben ist erschienen und wird demnächst in die Briefkästen verteilt. 

Wer sie vorab lesen möchte oder sie nicht im Briefkasten findet, kann sie hier online lesen
unter "Kreisverband/Ortsverbände/Karben/Ortsblättchen" 

  

Haushaltsrede im Stadtparlament. Uwe Maag fordert mehr Engagement gegen Armut

Werte Kolleginnen und Kollegen,
Zuallererst möchte ich mich wieder bei den Mitarbeitern unserer Stadt mit einem kleinen Gedicht bedanken.

Workaholic
Wer zur "Workaholic" neigt,
Managermanieren zeigt,
in Arbeit steckt tagein, tagaus
und nur das Schaffen kennt durchaus,
so schier in Streß und Plag' versinkt,
im Job stets Spitzenleistung bringt,
mit dem Beruf verheirat' scheint,
weil alle Freizeit er verneint,
kriegt Anerkennung ungefragt -
doch häufig auch den Herzinfarkt.

In diesem Sinne, danke ich Ihnen für Ihr Engagement für unsere Stadt. Ohne Sie gäbe es keine lebenswerte Stadt Karben. Achten Sie aber auch stets auf Ihre Gesundheit, damit Sie uns noch lange erhalten bleiben. Ich danke Ihnen.

Werte Kolleginnen und Kollegen,
dies ist nicht nur die Haushaltdebatte in Zeiten von Corona, sondern auch die letzte der Legislaturperiode. Deswegen möchte ich in meiner Rede nicht nur diesen Haushalt bewerten, sondern auch die vergangenen fünf Jahre Revue passieren lassen und skizzieren welche Aufgaben sich daraus für die Zukunft ergeben.

Mittlerweile ist ja allgemein anerkannt, dass das größte Problem unserer Stadt der bezahlbare Wohnraum ist. Dies ist keine Selbstverständlichkeit. Noch zu Beginn der Wahlperiode wurde das Problem von der CDU geleugnet. Anträge, wie den zur Erhebung der ausgeschriebenen Mietpreise in den Onlineportalen, wurden abgeschmettert. Dann kam man auf die irrwitzige Idee man könne die Schaffung von bezahlbaren Wohnraum dem Markt überlassen. Das Ergebnis sind Mahnmale der Profitgier und der Ausbeutung des Grundbedürfnisses Wohnen: Denken sie nur an den Taunusbrunnen, oder das Baugebiet am alten Sportplatz in Groß-Karben.
Und erlauben sie mir an dieser Stelle noch eine zusätzliche Kritik. Ich fühle mich auch zunehmend von den Investoren verarscht. Wie grün und weitläufig wurden uns die Modelbilder vom Taunusbrunnen und zum Beispiel auch von der neuen Mitte präsentiert. Und was ist am Ende draus geworden?! Platzoptimiert und zubetoniert präsentiert sich uns das Ergebnis.
Froh und stolz bin ich dagegen, dass es der Linken und vielen Anderen durch stetigen Druck gelungen ist, hier ein Umdenken herbei zu führen. Mit dem Projekt am Brunnenquartier geht es endlich in die richtige Richtung. Öffentlicher Wohnungsbau für den Menschen, statt privater Wohnungsbau für den Profit. Nur so werden wir es schaffen, bezahlbaren Wohnraum für jedermann zu realisieren.
Aber wir müssen auch dem Mehrfamilienhaus Vorrang vor dem Einfamilienhaus geben. Unsere Flächen sind endlich, der Klimawandel und der Naturschutz zwingen uns möglichst effektiv und nachhaltig mit ihnen umzugehen. Auch wenn ich den Wunsch nach einem Eigenheim sehr gut nachempfinden kann, wir vergehen uns an der Zukunft unserer Kinder wenn wir weiter Baugebiete, wie nun in Petterweil entwickeln, bei denen das Einfamilienhaus im Mittelpunkt steht. So leid es mir tut.
Die Linke wird jedenfalls weiter dafür kämpfen, dass weiterer bezahlbarer Wohnraum in Karben entsteht. Menschenwohl und Ökologie müssen hier klar vor Profitinteressen stehen. Auch mit dem Brunnenquartier wird das Problem nicht gelöst sein.

Ein Problem, welches sich durch Corona stetig verschärft, ist die Armut. Und gerade im Umgang mit dieser verzweifle ich immer wieder an Einstellung der Mehrheit in diesem Hause.

Weiterlesen: Haushaltsrede im Stadtparlament. Uwe Maag fordert mehr Engagement gegen Armut

Antrag aller Parteien im Stadtparlament: Coronahilfe für Vereine

Das ist der Antrag, den alle Fraktionen im Stadtparlament beschlossen haben:

Um jenen Karbener Vereinen zu helfen, die durch Corona in Schwierigkeiten gekommen sind, als auch jene Vereine zu fördern, welche sich in besonderem Maße um gesellschaftliche Teilhabe finanziell schwacher Menschen bemühen, werden im Haushaltsplan 2021 eine Fördersumme von 20.000 Euro eingeplant.

DIE LINKE. Karben hat ihre Kandidat*innen zur Kommunalwahl am 14. März 2021 aufgestellt.

Am 1. Dezember 2020 wählte die Mitgliederversammlung der Karbener Linken 17 Kandidatinnen und Kandidaten für die kommenden Kommunalwahlen.

Der bisherige Stadtverordnete Uwe Maag führt die Liste an. Auf Platz 2 kandidiert Gabi Faulhaber, Kreistagsabgeordnete und Kreisvorsitzende der Wetterauer Linken. Acht Männer und neun Frauen stellen sich insgesamt zur Wahl.
In der gewählten Reihenfolge: Uwe Maag (Klein-Karben), Gabi Faulhaber (Petterweil), Iris Reul (Petterweil), Thomas Merten (Okarben), Stefanie Maag (Klein-Karben), Karlheinz Hofmann (Petterweil), Marlies Wagner (Petterweil), Stefan Kalkowski (Groß-Karben), Ute Geyer (Petterweil), Malte Frömchen (Petterweil), Dr. Kerstin Bach (Petterweil), Reinhard Tschauder (Klein-Karben), Gabi Stechemesser (Petterweil), Rolf Ochds (Okarben), Anna Bettina Kalkowski (Groß-Karben), Louis Kiefer (Groß-Karben), Maria Fast (Klein Karben).

Schon im November wurde das Porgramm für Karben einmütig beschlossen. Schwerpunkte sind bezahlbarer Wohnraum, eine gute und leistbare Kinderbetreuung und eine vielfältige antirassitische Stadt. In der Umweltpolitik wird gefordert, dass mit den Flächen sorgsam umgegangen und nicht alles zugebaut wird. 

Das Programm ist auf der Homepage des Kreisverbandes DIE LINKE. Wetterau zu lesen oder kann auch als Heft angefordert werden:

 

DIE LINKE. Karben beschließt ihr Programm für die Kommunalwahl 2021

DIE LINKE Karben demnächst Kandidatinnen und Kandidaten für die Kommunlawahl am 14. März 2021 aufstellen. Ein Programm hat die Mitgliederversammlung der Karbener Linken schon beschlossen. 
"Wir treten an, um im Stadtparlament eine wirksame Opposition zu sein!" sagt Uwe Maag. Er war in den letzten fünf Jahren Stadtverordneter der Linken. "Wir engagieren uns für eine soziale, demokratische und ökologische Politik. Wir wollen eine weltoffene Stadt, in der vielfältige Lebensformen und Kulturen zuhause sind."

Wichtig ist den Linken in Karben, dass die Stadt für alle Menschen ein guter Platz zum Leben ist, nicht nur für gutbetuchte Leute. Dazu braucht es vor allem bezahlbaren Wohnraum. Seit Jahren setzt DIE LINKE dieses Thema auf die politische Tagesordnung. Die Karbener CDU-Regierung ist bisher ihrer sozialen Verantwortung nicht gerecht geworden. Lange hat man ignoriert, dass es einen hohen Bedarf an günstigen Wohnungen gibt. Dann wollte man, dass der Markt dieses Problem löst. Mit fatalen Folgen: Es wurden kaum günstige Wohnungen geschaffen, sondern private Investoren bauten überwiegend teure Luxusquartiere. 

"Viel Öffentlichkeitsarbeit und (außer)parlamentarisches Engagement war nötig, um wenigstens ein bisschen Umdenken zu erzeugen. Jetzt scheint sich etwas zu tun. In der nächsten Zeit sollen im Neubaugebiet 'Brunnenquartier' 150 Wohnungen in kommunaler Trägerschaft entstehen", freut sich Uwe Maag. "Aber darauf darf sich die Stadt nicht ausruhen, denn in der Vergangenheit wurden nahezu Hundert städtische Wohnungen verkauft. Bisher wurde der Bestandsverlust ja nicht ausgeglichen." Deshalb will Maag sich auch zukünftig für vermehrten sozialen Wohnungsbau stark machen.

Das Programm     2020 Programm Karben
der Linken Karben 
ist hier zu lesen:

Hier downloaden

 

Hier online lesen: Zeitung der Linken in Karben

Die Zeitung für Oktober wird zur Zeit in Karben verteilt. Wer sie nicht im Briefkasten gefunden hat, kann sie hier online lesen.

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Im Notfall: 0176 34682499
(werktags 9 bis 18 Uhr)

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