Aktionen

Linke Kreistagsfraktion und Mitarbeiter des Fünf-Finger-Treffs sprechen über soziale Aufgaben

Am 23. Oktober 2018 traf sich die Fraktion DIE LINKE. im Kreistag der Wetterau mit den Mitarbeitern des Fünf-Finger-Treffs vom Diakonischen Werk.

Der Fünf-Finger-Treff in der Friedberger Altstadt arbeitet mit den Bewohnerinnen und Bewohnern für einen lebenswerten Sozialraum. Wir unterstützen ihre Arbeit gegen die soziale Spaltung der Gesellschaft.

Armut und Armutsursachen müssen auch von der Kommunalpolitik endlich zur Kenntnis genommen werden! Es braucht sozialen Wohnungsbau und eine gute soziale Infrastruktur - und keine weitere Ausdünnung oder gar Einsparungen oder Privatisierungen.

Stadtteile, wie die Friedberger Altstadt haben einen besonderen Bedarf an sozialer Struktur. Das ist nicht mit Verdrägung der derzeitigen Bevölkerung aus dem Stadtteil zu lösen. Auch eine Umwandlung zur Altstadt-Puppenstube für eine Bohème-Mittelschicht oder für Touristen ist keine Lösung. Friedberg braucht ein Konzept, wie der Sozialraum mit den Bewohner/inne/n gemeinsam gestaltet werden kann und wie Überbelegungen und Mietwucher zu beenden sind. Ohne einen nennenswerten sozialen Wohnungsbau ist das nicht zu machen: Etwa 500 Menschen stehen auf der Warteliste der Friedberger Wohnungsbaugesellschaft. Die Mietpreise nähern sich Frankfurter Verhältnissen.

DIE LINKE. Wetterau im Hambacher Forst: Was wollen wir retten?

6. Oktober 2018: Mit einer machtvollen Demonstration zeigen 50.000 Menschen, was sie von der Rodung des Hambacher Forsts halten: Nichts! DIE LINKE. Wetterau ist dabei.
Der Kohleausstieg muss kommen. Kohle - besonders Braunkohle - stößt große Mengen CO2 in die Luft und erwärmt das Klima. Wald - und besonders so alter Wald, wir der Hambacher Forst - reinigt die Luft und schützt das Klima. Paradoxer als im Hambacher Forst kann man Klimapolitik nicht machen.

Wir protestieren gegen die Profitinteressen des Energieriesen RWE und gegen die Landesregierung von NRW, die sich zum Büttel des Energiekonzerns macht. Hambi bleibt!

Gesundheit ist keine Ware!

Am 6. Oktober 2018 informierten die drei Direktkandidatinnen der Linken zur Landtagswahl über die geplanten Veränderungen beim Gesundheitszentrum Wetterau. Dort wird zwar investiert aber es laufen gleichzeitig Verhandlungen für eine Fusion mit den Hochtaunus-Kliniken und dann wird wohl eine GmbH aus der derzeitigen Gemeinnützigen GmbH. Dagegen stemmt sich schon lange die Kreistagsfraktion der Linken Wetterau. Profitinteressen haben in der Gesundheitsversorgung nichts verloren.
Gemeinsam mit dem linken Bundestagsabgeordneten Achim Kessler, der für Gesundheitspolitik zuständig ist, setzen sich Anja ElFechtali, Gabi Faulhaber und Fatma Demirkol für bessere Arbeitsbedingungen und Bezahlung in den Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen ein. Es muss mehr ausgebildet werden - aber dafür muss der Beruf attraktiver werden.

Achim Kessler und die drei Direktkandidatinnen der Linken für die Wetterau: Anja ElFechtali, Gabi Faulhaber und Fatma Demirkol

Von links nach rechts:
Gabi Faulhaber, Direktkandidatin zur Landtagswahl im Wahlkreis 26, Wetterau 2,
Fatma Demirkol, Direktikandidatin zur Landtagswahl im Wahlkreis 27, Wetterau 3 und
Anja ElFechtali, Direktkandidatin im Wahlkreis 25, Wetterau 1
und der Bundestagsabgeordnete Achim Kessler. 
Dahinter: Julian Eder von der Linksjugend.

 

Gegen Gauland und Konsorten: Wir wollen kein Chemnitz!

Am 2. September 2018 hatte die AfD den Rechtsaußen Gauland nach Altenstadt-Lindheim eingeladen. 
Ein breites Bündnis protestierte dagegen. Nach den Ereignissen in Chemnitz zeigten etwa 250 Wetterauerinnen und Wetterauer, dass sie keine braune Hetze wollen.
Mit dabei: Die Linksjugend Wetterau.

1. September ist Antikriegstag

DIE LINKE. Wetterau wandte sich am 1. September 2018 gegen die Pläne, den Rüstungsetat zu verdoppeln. Wenn mehr als 70 Milliarden Euro für Rüstung ausgegeben werden, fehlt es bei der Bildung und in den sozialen Bereichen. 
Schon zur Zeit sind die Rüstungsausgaben mit 36,7 Milliarden Euro jährlich ziemlich hoch. Waffen und Kriege schaffen keinen Frieden!

Unsere Alternative heißt Respekt und Solidarität! Wetterau nazifrei!

Für den 18. August 2018 hatte die AfD bundesweit nach Friedberg mobilisiert. Etwa 100 Rechte waren zu einer Demonstration gekommen. 
Mit einer bunten und lauten Gegenkundgebung traten mehr als 200 Wetterauerinnen und Wetterauer der AfD entgegen. Ein Bündnis demokratischer Gruppen zeigte eine andere Alternative: Wetterau nazifrei! Aktiv hatte besonders die Linksjugend Wetterau für den antifaschistischen Protest geworben.

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Im Notfall: 0176 34682499
(werktags 9 bis 18 Uhr)

Email: hartz4-hilfe@die-linke-wetterau.de

Download:

sozialkompass Titel 2018 2

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