Karben

Katze im Sack?

Ohne ausreichende Informationen entschieden die Stadtverordneten von CDU, FWG, FDP und Grünen über den Verkauf des Degenfeld'schen Schlosses. Der Magistrat nannte weder den Verkaufspreis noch den Käufer und seine Pläne. Hinter verschlossenen Türen wurde der deal verhandelt.

Soziale Gesichtspunkte spielten keine Rolle

Bei der Abstimmung spielten soziale Gesichtspunkte keine Rolle. Keiner der zustimmenden Stadtverordneten fragte danach, was aus den Wohnungen auf dem Schlosshof werden soll.

In Karben gibt es für Geringverdiener nur wenig Wohnraum zu erschwinglichen Mieten. Wenn jetzt das Schloss verkauft wird, werden auch die 18 Wohnungen nicht mehr zu einem sozialen Preis von 5,85 Euro vermietet werden. Es ist absehbar, dass die Mieten erheblich steigen. 

Angenommen der Quadratmeterpreis steigt um zwei Euro. Bei 50 bis 60 qm fehlen dann 100 Euro in der Haushaltskasse. Das kann sich ein einkommensschwacher Haushalt nicht leisten.

Die betroffenen Familien sitzen leider nicht im Stadtparlament, um gegen den Ausverkauf städtischer Wohnungen zu stimmen. 

Karben eine Stadt zum Leben? Für wen?

„Was nutzt ein Schutzschirm, der die Bürger nicht vor Gebührenerhöhungen schützt?", fragt der neue Stadtverordnete der LINKEN Karlheinz Hofmann.

Zwar wird mit dem Schutzschirm die Karbener Stadtkasse entlastet, aber gleichzeitig zahlen die Menschen in Karben zukünftig für alle öffentlichen Leistungen erheblich mehr.
Hofmann nennt Beispiele:

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Jobcenter Bad Vilbel wird geschlossen. Wie und wo kann man rechtssicher Unterlagen versenden?

Es ist nicht ratsam, Dokumente an das Jobcenter mit der Post zu schicken. Zu oft gehen Unterlagen verloren. Doch jedes Mal nach Friedberg zu fahren, nur um eine Eingangsbestätigung zu bekommen ist teuer. Das Jobcenter ersetzt zwar Fahrtkosten - aber nur dann, wenn man einen Termin hat. Für die Betroffenen ist die Schließung der Außenstelle Bad Vilbel eine ernste Erschwernis. Von weniger als 400 Euro Grundsicherung kann man kaum noch Fahrtkosten zahlen.

Doch es gibt auch Alternativen vor Ort:

Anträge bei der Stadtverwaltung abgeben

Hartz IV-Anträge braucht man nicht unbedingt beim Jobcenter abzugeben.  Das Bürgerbüro der Stadtverwaltung Karben muss diese Anträge annehmen und weiterleiten.
Die Eingangsbestätigung der Stadtverwaltung ist ebenso gültig, wie die beim Jobcenter.
Ab Antragseingang beginnen die Leistungen, sollte der Antrag genehmigt werden.
Sollte das Bürgerbüro die Annahme verweigern, melden Sie sich bei der Linken. Wir machen die Stadtverwaltung gerne auf ihre Pflicht aufmerksam. (siehe unter "Kontakt")

Kostenlos rechtssicher faxen

Unterlagen müssen rechtssicher versendet werden. Das ist nur eindeutig der Fall, wenn man faxt. Und auch da reicht ein normaler Faxbericht nicht aus. Auf dem Faxbericht muss eine Kopie des Schriftstücks zu sehen sein.
DIE LINKE. hat eine Vereinbarung mit dem XXL-Copyshop in der Robert-Bosch-Straße 66-68 (Citycenter) getroffen. Dort gibt es ein entsprechendes Faxgerät. Sie können dort kostenfrei Ihre Unterlagen zum Jobcenter faxen.

Macht die Stadt Karben Werbung für Fraport?

"Terminal for Kids" poliert das Image auf

Obwohl es billiger wäre, betreibt die Stadt Karben die Kindertagesstätte in der Luisenthaler Straße nicht in Eigenregie. Stattdessen entschied sich der Magistrat für die Fraport-Tochter "Terminal for Kids" als privaten Betreiber.

Ist das logisch? Oder ist das vielleicht verdeckte Fraport-Werbung?

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Karben braucht preiswerten Wohnraum

Statt für mehr Sozialwohnungen zu sorgen, will die Stadt Karben
städtische Wohnungen verkaufen.

In Groß-Karben im Hof des Degenfeldschen Schlosses liegt ein städtischer Wohnblock. Diese Sozialwohnungen würde die Stadt nun gerne verkaufen.
Stadtrat Stein (CDU) rechtfertigte in der Presse den Verklauf. Er sagte, das Schloß und das dazugehörende Umfeld solle zu einem attraktiven neuen Mittelpunkt von Karben werden.

Anscheinend kann sich Stein einen attraktiven Mittelpunkt nur ohne Sozialwohnungen vorstellen.

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ANTRAG: Arbeit statt Bürgerarbeit vom 31.Mai 2011

behandelt in der Stadtverordnetenversammlung vom 17. Juni 2011

Die Stadt Karben hat vorgesehen 8 Bürgerarbeiter/innen mit je 30 Wochenstunden wie folgt einzusetzen:

  • Fünf Bürgerarbeiter/innen für ein "sauberhaftes Karben", (Müll einsammeln im Stadtgebiet, aber auch Aktionen planen und mitorganisieren)
  • Ein/e Bürgerarbeiter/in als "Flurbegeher" (Kontrollgänge für Straßenreinigung, aber auch in Feld, Flur und Kleingartenanlagen)
  • Ein/e Bürgerarbeiter/in für die Pflege und Öffentlichkeitsarbeit Rosenhang, Klein Karben
  • Ein/e Bürgerarbeiter/in für die Pflege und Öffentlichkeitsarbeit Natur-Erlebnisgarten Rapp's

Dies lehnt DIE LINKE. ab.

Weiterlesen: ANTRAG: Arbeit statt Bürgerarbeit vom 31.Mai 2011

ANFRAGE vom 11. April 2011

behandelt in der Stadtverordnetenversammlung vom 19. Mai 2011
Auf Kreisebene wurde ein Kontingent von 400 Plätzen der so genannten Bürgerarbeit beantragt. Wie viele davon wird die Stadt Karben in Anspruch nehmen und in welchen Bereichen sollen die "Bürgerarbeiter" eingesetzt werden?

Weiterlesen: ANFRAGE vom 11. April 2011

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