Wetteraukreis soll sich bei Professor Gallhofer entschuldigen

DIE LINKE fordert Rückkehrchance für abgeschobenen Kosovaren

Anlässlich der Einstellung der Ermittlungsverfahren gegen den Leiter der Universitätspsychiatrie Gießen, Bernd Gallhofer, erklärt Gabi Faulhaber, migrationspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„Die Strafanzeigen gegen den Leiter der Gießener Uni-Psychiatrie waren der durchsichtige Versuch des Wetteraukreises, den engagierten Mediziner abzustrafen, weil er die skandalöse Abschiebung an die Öffentlichkeit brachte. Die gegen ihn erhobenen Vorwürfe waren von vornherein haltlos. Ich freue mich, dass auch die Staatsanwaltschaft dies genauso sieht und die Ermittlungen eingestellt hat. Es wäre mehr als angebracht, dass sich der Wetteraukreis jetzt bei Professor Bernd Gallhofer entschuldigt.“

Als verantwortungsvoller Mediziner habe Professor Gallhofer gar keine Alternative gehabt, als zu versuchen, die Abschiebung zu verhindern, so Faulhaber. Humanitärer Einsatz für Geflüchtete dürfe nicht kriminalisiert werden.

Faulhaber: „Die Abschiebung des schwer kranken Patienten war ein Tabubruch sondergleichen. Im Kosovo kann der schwer traumatisierte Mann nicht weiterbehandelt werden. Dem Betroffenen muss aus humanitären Gründen die Wiedereinreise ermöglicht werden, damit er seine Behandlung in Gießen fortsetzen kann.“

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