LINKE Hartz4-Hilfe Wetterau

Wo erhalten Sie Rat und Hilfe, wenn es Probleme mit dem Jobcenter oder bei der Sozialhilfe gibt? Wer hilft beim Ausfüllen von Formularen? Wer hört sich auch mal Sorgen oder Schwierigkeiten an und begleitet Sie zu Behördenterminen?
Die „Linke Hartz4-Hilfe Wetterau“ wurde von Menschen gegründet, die Erfahrung mit Hartz4 gemacht haben.

665 15 8 2019 Vortand H4 Hilfe (v.l.n.r.) Peter Eickmann (Kasse), Anja ElFechtali (Vorsitzende), Karlheinz Hofmann (stellvertretender Vorsitzender)

Der Verein bietet:

  • ehrenamtlich Sprechstunden im Roten Laden an
    (Usagasse 23, Friedberg).
  • Jeden Montag von 14 bis 16 Uhr und jeden Donnerstag von 16 bis 18 Uhr (werktags) können Sie Rat und Hilfe erhalten.
  • Wenn Sie das möchten, können Sie sich auch selbst engagieren.
  • Email:

 

Aktuell:

Frühstück der Hartz4 Hilfe

Linkes Frühstück:

Die Linke Hartz4-Hilfe Wetterau traf sich am Dienstag zum ersten gemeinsamen Frühstück im Roten Laden. Bei Kaffee, Brötchen und Berlinern herrschte Einigkeit darüber, dass in Friedberg Wohnungsnot besteht, Sozialwohnungen fehlen und der Bahnhof eine öffentliche Toilette braucht.Über die Erhöhung der Hundesteuer und die geplante Anhebung des Straßenbeitrags war man verärgert. Das nächste Frühstückstreffen findet am 18. März von 10 -11.30 Uhr im Roten Laden in der Usagasse 23 statt.

Wöllstadt

Das Versagen der Wohnungspolitik zeigt sich derzeit in Wöllstadt. Dort sollen die Gemeindewohnungen verkauft werden.

Werner Schulz von der Linken Hartz4-Hilfe regt das auf: "Erst lässt man die Häuser verkommen und dann wird bezahlbarer Wohnraum vernichtet. Nur um die klamme Stadtkasse ein wenig aufzubessern. Wohnungsverkäufe retten die Kommunalfinanzen nicht. Das sieht man auch in Friedberg, das ein Drittel des städtischen Wohnungsbestandes verkaufte. Auf diese Weise werden nicht so finanzkräftige Mieter verdrängt - nicht selten in den Ostkreis, weil da die Mieten billiger sind. Die anzahl bezahlbarer Wohnungen wird noch weiter reduziert. Die Mieten steigen. Das trifft nicht nur die armen Leute, sondern auch Arbeiter und Angestellte." 

Mietobergrenzen

Der Landratskandidat der Linken, Werner Schulz, hat in einer Pressemitteilung erneut die neuen Mietobergrenzen des Wetteraukreises kritisiert. Er würde sie sofort wieder ändern, kündigte er an. Ansonsten hoffe er, dass die Sozialgerichte die Obergrenzen wieder kippen, nachdem die ersten Betroffenen dagegen geklagt hätten. Die neuen Mietobergrenzen brächten besonders Familien in neue Notlagen, da es für große Wohnungen in einigen Kommunen nun weniger Geld gebe. Betroffene könnten sich montags (14 bis 16 Uhr) und donnerstags (16 bis 18 Uhr) an die Linke Hartz4-Hilfe Wetterau in der Usagasse 23 in Friedberg wenden, er sei während der Sprechstunden anwesend und unterstütze mit Hilfe zur Selbsthilfe. Schulz spricht sich außerdem für die Einführung eines Sozialpassesaus, mit dem man für einen Euro Bus und Bahn nutzen könne und einen Sozialtarif für Strom und Gas.

Pressemeldung zur Landratswahl

Die Pressemeldung zu einer Fotoausstellung im Kreishaus über prekäre Beschäftigungen und der Kommentar von Landrat Arnold dazu sind ein Hohn! War es doch seine eigene Partei, die mit der Agenda 2010 dafür sorgte, dass es auch in der Wetterau solche Verhältnisse gibt.

Die Agenda 2010 - von Rot-Grün durchgesetzt - wurde von CDU und FDP vollendet und verschärft. Im Wahlkampf werden die Schandtaten dieser Parteien aus der Diskussion gehalten und dem Volk wird wieder versprochen, was nach der Wahl nicht gehalten wird.

Hilfsbedürftigen Menschen werden Leistungen beim Sozialamt oder Jobcenter im Wetteraukreis erschwert, statt den Menschen wirklich zu helfen. Billige Dienstleister werden vom Kreis bevorzugt, was man bei der Betreuung der Pflegeeltern sehen kann, beim psychosozialen Dienst oder auch bei anderen Einrichtungen des Kreises.

Private Dienstleister sind immer eine Verschlechterung für die betroffenen Menschen und auch deren Personal verdient meist schlecht,sonst könnten sie ja nicht billigere Angebote abgeben bei einer Ausschreibung.

"Derzeit verspricht der Kandidat der CDU das Blaue vom Himmel. Wenn er Landrat wird, wird er es nicht halten. Hat doch seine Partei allen Kürzungen im Kreishaushalt 2012/13 und dem Sparprogramm des Kämmerers Arnold zugestimmt. Die aktuellen Meldungen seiner Partei auf Bundes- und Landesbene lassen nichts Gutes erwarten", kritisiert der Landratskandidat der Linken, Werner Schulz .

Landratswahl 2014

Schon seit Wochen besucht der Landratskandidat der SPD viele Einrichtungen und auch der Kandidat der CDU lässt sich vielerorts ablichten.
Sie versprechen beide alles mögliche, das sie nach der Wahl natürlich nicht halten werden.
Der Landrat hätte viele Dinge schon längst ändern können in seinen fünf Jahren Amtszeit.
Wer eine wirkliche soziale Veränderung haben möchte, macht das Kreuz bei dem Kandidaten der Linken Wetterau.

Kürzungen bei den Noteltern

"Die Pressemeldungen in den letzten Tagen verwundern mich", sagt Werner Schulz, der Landratskandidat der Linken. "Es war DIE LINKE, die im Kreistag einen Antrag stellte, daß die Kürzungen bei den Noteltern zurückgenommen werden sollen", so der Landratskandidat der Linken Wetterau. Das ganze Wahlkampfgeplänkel ist doch nach der Wahl nichts mehr wert, das sieht man gerade in Berlin und Hessen: dank SPD und Grünen. Daß der Wetteraukreis angeblich ca. 100 000 Euro ausgab für ein Wirtschaftunternehmen das dem Kreis zeigte, wo er einsparen kann, zeigt die Qualität von diesem Landratsamt. Für mich ist es ungehörig, bei sozial schwachen Menschen zu sparen, so wie es der Kreis macht. Für mich sind private Dienstleister immer eine Verschlechterung -so wie es nun bei den Noteltern der Fall ist. Daß eine Weihnachtsbeihilfe im Kreistag abgelehnt wurde zeigt, dass Kinder von Hartz4 Familien für diese Amtsträger unwichtig sind. Ich hoffe, dass ein neuer Landrat auch gleich den Sozialdezernenten auswechselt, damit wichtige soziale Belange nicht noch mehr an Dienstleister gehen und es eine gerechte Politik für alle Menschen im Wetteraukreis gibt."

Chor:

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