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Protest bei Vodafone

Vormittags, am 14. September 2012, verließen Vodafone-Beschäftigte ihren Arbeitsplatz und versammelten sich zur Protestkundgebung.
Sie wurden von der Mitteilung ihrer Geschäftsleitung überrascht, dass der Standort Eschborn - oder zumindest große Teile davon - nach Düsseldorf verlegt werden soll.
Viele von ihnen befürchten nun den Verlust des Arbeitsplatzes, oder dass Ihr Arbeitsplatz eventuell outgesourced werden könnte. Das bedeutet, dass ein selbständiger Dienstleister den Entlassenen eine Arbeit anbietet – zum Dumpinglohn natürlich. Der Dienstleister verkauft dann dieselbe Arbeit, die die Kolleg/inn/en zuvor tariflich bezahlt leisteten wieder an Vodafone.
Gabi Faulhaber überbrachte Grüße und die Solidarität des Landesvorstands der Linken Hessen.

Sie sagte auf der Kundgebung:
„Verehrte Kolleginnen und Kollegen, Ihr heutiger Protest ist sehr berechtigt.
Denn im vergangenen Jahr hat Vodafone in Deutschland die Gewinne sogar um vier Prozent gesteigert. Dafür wurden die Mitarbeiter vor ein paar Monaten von der Geschäftsleitung dann auch ausdrücklich gelobt!
Dennoch wird Ihnen, den Beschäftigten, ihr Einsatz nicht gedankt!
Die Geschäftsleitung denkt über eine Steigerung der Effektivität nach –
natürlich, um die Gewinnmargen noch weiter nach oben zu treiben.
Die Beschäftigten kommen in solchen Überlegungen nur als Kostenfaktor vor.
Und so wird über Personalabbau nachgedacht.
Aber so kann das nicht gehen!
Vodafone kann nicht mit Ihrer Arbeit Gewinne machen und sich dann aus der sozialen Verantwortung stehlen!
Es ist deshalb wichtig, sich für soziale Gerechtigkeit einzusetzen und sich organisiert zu wehren."

 

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